
2026 ist ein entscheidendes Jahr für die USA. Es beginnt mit Breaking News zu Venezuela und Grönland. Die Zwischenwahlen im November werden zeigen, ob Donald Trump sein Land zu einer Autokratie umbauen kann – oder ob die „Checks and Balances“ in der ältesten Demokratie der Welt noch funktionieren. Aber: „Donald Trump ist nicht Ursache, sondern Symptom der Krise“, sagt Depkat. Vieles, worüber sich europäische Beobachter heute wunderten, habe Wurzeln in der US-Geschichte.
Der Podcast „Amerika verstehen“ greift jede Woche aktuelle Entwicklungen in der US-Politik auf und ordnet sie historisch ein. Dabei wird es um Themen gehen wie Rassismus und Religion, Gewalt und Freiheitsideale, den amerikanischen Traum und die Softpower von Rock’n’Roll und Hollywood. Volker Depkat erklärt, wie die USA ticken und räumt mit transatlantischen Missverständnissen auf – etwa wenn es um die unterschiedlichen Vorstellungen vom sogenannten Westen geht.
Volker Depkat ist Historiker und Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg. Und er hat auch einen persönlichen Bezug zum Thema. Depkat wurde als Sohn deutscher Eltern in El Paso im US-Bundesstaat Texas geboren und hat lange Zeit in den USA gelebt und geforscht. „Das Wandern zwischen den Welten und das Erklären der jeweiligen Unterschiede ist Teil meiner Biografie.“
„Amerika verstehen“ ist Teil des Publikumsprojekts Denkfabrik. Die Deutschlandfunk-Hörerinnen und -Hörer haben für 2026 das Jahresthema „Das Recht des Stärkeren: Wie Machthaber die Welt neu ordnen“ gewählt.
„Amerika verstehen. Mit Volker Depkat“: Jeden Samstag eine neue Folge in der Deutschlandfunk App und auf allen bekannten Plattformen.