
Der Deutschlandfunk erreicht täglich 2,52 Mio. Hörerinnen und Hörer – und prägt mit seiner Berichterstattung maßgeblich die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Debatten im Land.
Um diese Relevanz auch in Zukunft zu haben und sein einzigartiges journalistisches Profil zu stärken, hat der Deutschlandfunk 2024 einen Reformprozess begonnen. Die Hörgewohnheiten und die Bedürfnisse des Publikums haben sich verändert, ebenso die Medienlandschaft. Der Deutschlandfunk will deshalb weiter in digitale Angebote investieren und den Dialog mit seinem Publikum stärken. Gleichzeitig muss der Sender mit seinen finanziellen Ressourcen auskommen.
Der Deutschlandfunk setzt mit einem überarbeiteten Programmschema deshalb noch mehr auf seine Stärken und baut die Hintergrund-Berichterstattung massiv aus. Dreimal am Tag wird es künftig einen neuen Platz für monothematische Vertiefung geben – zu Fragen aus allen Themenbereichen.
Besondere Recherchen der Deutschlandfunk-Fachredaktionen sind künftig in den Informationssendungen am Morgen, Mittag und Abend zu hören, dann, wenn die meisten Hörerinnen und Hörer einschalten. Alle unsere Podcasts werden auch im Radioprogramm zu hören sein. Umgekehrt sind die linearen Inhalte auch in der Deutschlandfunk-App auffindbar und können so zeitunabhängig gehört werden.
Die Länge der Deutschlandfunk-Nachrichten wird zur vollen Stunde auf zehn Minuten ausgeweitet – ein Alleinstellungsmerkmal in der Radiolandschaft. Um dem direkten Kontakt mit unseren Hörerinnen und Hörern mehr Raum zu geben, gründet der Deutschlandfunk eine eigene Dialog-Redaktion, die ein neues zweistündiges Vormittags-Format mit Hörerbeteiligung zu allen Themenbereichen senden wird.
Der Reform-Prozess findet mit einer breiten Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova statt. In zahlreichen Arbeitsgruppen wurden dabei in den letzten Monaten neue Formatideen entwickelt. Derzeit wird die Umsetzung des Programmschemas zum 30. November 2026 vorbereitet. Weitere Informationen zu den Neuerungen im Programm finden Sie in den kommenden Monaten auch auf dieser Seite.