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Aus unseren drei Programmen

Auschwitz-Gedenken"Man muss emotionale Brücken schlagen"

Der Historiker Michael Wolffsohn

Das Gedenken an den Holocaust müsse besser an die heutige Zeit und die Zielgruppen angepasst werden, meint der Historiker Michael Wolffsohn. Es werde zwar viel darüber geredet, aber nicht mit dem gewünschten Erfolg, sagte er im DLF mit Blick auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema Holocaust.

Gedenkstätten-Besuche "Verpflichtung der Jugendlichen ist nicht der richtige Weg"

Eine Besucherin betrachtet in der Gedenkstätte Bergen-Belsen Registrierungsfotos polnischer Kriegsgefangener aus dem Warschauer Aufstand.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat gefordert, dass jeder Schüler ab der 9. Klasse eine KZ-Gedenkstätte besuchen müsse. Der stellvertretende Leiter des Fritz-Bauer-Instituts, Gottfried Kößler, ist anderer Meinung.

Konservatoren in AuschwitzJeden Tag mit dem Tod in Berührung

Auschwitz-Birkenau war das größte der deutschen Vernichtungslager.

Zehn Konservatoren arbeiten im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Eine schwierige Arbeit, denn viele Objekte sind von schlechter Qualität, der sumpfige Boden lässt die Dinge schnell verrotten. Und auch die emotionale Herausforderung, an einem solchen Ort zu arbeiten, ist groß.