ZeitforschungImmer schneller, immer mehr

Der Soziologe Hartmut Rosa hält unsere Gesellschaft für krank: Weil wir in immer kürzerer Zeit immer mehr erreichen wollen, rauben wir uns Zeit und Zufriedenheit. "Das ist vollständig bekloppt," sagt Rosa.

Da Nang, Süd-Vietnam  (imago)

Folgen des Vietnam-Kriegs"Unglaubliche Kränkung für die USA"

Vor 40 Jahren endete der Vietnam-Krieg mit einer Niederlage für die USA. Danach habe sich das US-Militär zunächst auf die Position zurückgezogen, sich nie wieder auf "kleine Kriege" dieser Art einzulassen, sagte der Historiker Bernd Greiner im DLF. Dann kam Afghanistan.

Kostümierter Hund bei internationaler Hunde-Show "Eurasia - 2015" (picture alliance / dpa / Evgenya Novozhenina/)

Das PhilosophiemagazinAuf den Hund gekommen?

Martin Balluch ebnet den Gattungsunterschied zwischen Tier und Mensch ein. Kuksi heißt der Hund, der immer an seiner Seite ist. Für ihn und alle anderen Vierbeiner hat der Österreicher das Buch „Der Hund und sein Philosoph" geschrieben. Er plädiert für die juristische Anerkennung von Tieren.

RomanGanz weit draußen

Wolken, Sterne, Galaxien: Manchmal wünscht man sich ganz weit raus. So wie Jeanette in "Weiter als der Himmel", die hinter ihrem Teleskop das Unsichtbare sucht. Der Roman von Pippa Goldschmidt ist das perfekte Buch für den Moment, in dem du dich hinaus ins weite Weltall wünschst.

Im Hennebergischen Museum Kloster Veßra besichtigen Besucher die denkmalgeschützte Anlage. (picture alliance / dpa / Martin Schutt)

Unterwandert von rechtsNeonazis im thüringischen Kloster Veßra

Ein Dorf wird nicht einfach so rechtsradikal. Wie bestehende Strukturen gezielt unterwandert werden, zeigt das Beispiel Kloster Veßra in Thüringen. Dort hat ein rechter Aktvist das Dorfgasthaus übernommen und einen neuen Szenetreff aufgebaut.

Ein Dutzend Flüchtlinge drängen sich auf einem kleinen Boot im Mittelmeer, bevor sie auf das Schiff der Küstenwache gelangen können. (picture alliance / dpa / Alessandro Di Meo)

EU-Flüchtlingspolitik"Organisierte Nichtverantwortung"

Der Soziologie Ludger Pries glaubt nicht daran, dass sich die EU künftig mehr um Flüchtlinge kümmert. Die Beschlüsse des EU-Gipfels zeigten, dass es um Abschottung gehe, sagte er im DLF. Er macht Vorschläge, wie die EU zu einer besseren gemeinsamen Flüchtlingspolitik kommen kann.

DGB-Chef Reiner Hoffmann (imago/IPON)

Mindestlohn"Ein großer historischer Erfolg"

DGB-Chef Reiner Hoffmann hat sich gegen Änderungen beim Mindestlohn ausgesprochen. Seine Einführung sei ein historischer Erfolg, von dem 3,6 Millionen Menschen profitierten, sagte Hoffmann im Deutschlandfunk. Arbeitsplätze würden dadurch nicht gefährdet.

ZeitforschungDie knappeste Ressource der Welt

Wir haben ein Problem mit der Zeit, meist ist sie zu knapp. Der Soziologe Hartmut Rosa schildert uns, wie sich unsere Gesellschaft in den vergangenen Jahrhunderten immer weiter beschleunigt hat - und sagt gleichzeitig, Entschleunigung ist nicht die Lösung.

Das Grüne Band an der früheren innerdeutschen Grenze  (picture alliance / dpa)

Von der Neuentdeckung eines Gefühls "Heimat ist Tiefe, nicht Enge"

"Heimat ist Tiefe, nicht Enge", ist ein Leitsatz des österreichischen Kulturpolitikers und Volkskundlers Hanns Koren, gestorben 1985. Man kann es vielleicht auch umdrehen: Wer keine Heimat hat, die er liebt, der wird an irgendeiner Stelle eng.

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Koalitions-Spitzentreffen im Kanzleramt:  Mindestlohn vorerst unverändert | mehr

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Kontrovers | 27.04.2015 10:10 UhrWas unternimmt Europa gegen die Ursachen?

Im hinteren Teil eines Frachtschiffes befinden sich Dutzende Flüchtlinge, hinter ihnen Stahlträger und einige kleinere Container. (picture alliance / dpa / Opielok Offshore Carriers)

Sie fliehen vor Armut und Unfreiheit, vor Krieg und Gewalt, Unterdrückung und Unterentwicklung - verlassen ihr Zuhause, in der Hoffnung irgendwo Sicherheit zu finden und ein besseres Leben. Sie kommen zu Tausenden, auch nach Europa, der nächstgelegenen Region des Wohlstands und der Freiheit. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Weltzeit | 27.04.2015 18:30 UhrDer Mussolini-Kult in Italien ist noch lebendig

Casa dei Ricordi zwischen Predappio und Forlì – das Haus der Erinnerungen. Dort, wo die Mussolinis Frau Rachele Mussolini bis 1979 lebte ist ein Kultort mit unzähligen Erinnerungsstücken entstanden. (Deutschlandradio / Jan-Christopher Kitzler)

Der Todestag Benito Mussolinis jährt sich am 28. April zum 70. Mal. Die gründliche historische Aufarbeitung der Verbrechen des faschistischen Regimes in Italien ist bisher kaum erfolgt. Mehr

 
 

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Saisonauftakt der Konzertreihe „Grundton D“ in der Synagoge Görlitz

Hartwig Ebersbach: "Grundton D" (VG Bild-Kunst, Bonn 2011)

Zum Auftakt der Jubiläumssaison gastiert die Benefiz-Konzertreihe „Grundton D" des Deutschlandfunks am 26. April, um 17.00 Uhr in der Synagoge Görlitz. Die Cellistin Simone Drescher und der Pianist Jascha Nemtsov spielten Werke u. a. von Max Bruch, Jakob Schönberg, Vsevolod Zaderatsky und Johannes Brahms.

Deutsch-israelische Beziehungen: Schwerpunktsendungen und öffentliche Diskussion in Berlin

Der Programmschwerpunkt zum 50. Jahrestag der Eröffnung von Botschaften in Tel Aviv und Bonn geht in die nächste Runde. Mit rund 25 Sendungen und zahlreichen Veranstaltungen würdigen die drei Programme von Deutschlandradio seit Januar das besondere Verhältnis von Deutschland und Israel.

Ostasien Modern: Deutschlandfunk präsentiert Forum neuer Musik

(Deutschlandradio /Thomas Kujawinski)

Das Forum neuer Musik 2015 widmet sich in diesem Jahr dem rasanten Wandel im Osten Asiens. Zehn Konzerte, Debatten und Lectures eröffnen vom 17. bis 19. April neue Sichtweisen auf die ostasiatische Moderne. Komponisten, Interpreten, Kulturvermittler und Soziologen hinterfragen dabei tradierte Denkmuster.