Zwei ICE-Züge fahren am 23.04.2015 einmal in und einmal aus dem Hauptbahnhof von Frankfurt am Main. (pa/dpa/Schmidt)

Tafrifstreit bei der BahnNach dem Streik ist vor dem Streik

Der sich hinziehende Tarifkonflikt bei der Bahn führt bei den Kunden zunehmend zu Frustration und Ärger. Das geplante Tarifeinheitsgesetz werde aber keinen Frieden stiften, kommentiert Stefan Sauer im DLF. Wenn es wie geplant am 1. Juli in Kraft trete, müsse sich wohl bald das Verfassungsgericht damit beschäftigen.

Flüchtlingswelle Seemänner als Retter

"Die Flüchtlingswelle auf dem Mittelmeer wird auf dem Rücken der Seeleute ausgetragen", sagt der Leiter der Seemannsmission in Alexandria, Markus Schildhauer. Denn sie seien oft die Ersten, die auf die entkräfteten Bootsinsassen treffen. Dann seien psychologische Fähigkeiten gefragt - Anforderungen, die Seeleute oft nicht erfüllen können.

Adolf Hitler beim Reichsparteitag 1938 in Nürnberg

FanatismusEinblick in eine hitlertreue Seele

Sie will mehr werden als Heimchen am Herd. Mit zwölf geht sie zum BDM, der Nazi-Jugendorganisation für Mädchen. Im Frühjahr 1945 ist Clara S. 24 Jahre alt und zieht mit einer Privatarmee aus Kindersoldaten nach Westen, von denen die meisten umkommen. "Glaube, Führer, Hoffnung" erzählt von ihrer Verblendung.

Der Vorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet. (dpa/Martin Gerten)

Sonderabgabe für Kohlekraftwerke Laschet: "Das ist nicht durchdacht"

Mit der von Sigmar Gabriel geplanten Sonderabgabe für alte Kohlekraftwerke missachte der Bundeswirtschaftsminister den Koalitionsvertrag, sagte Armin Laschet im Deutschlandfunk. Der CDU-Vorsitzende von Nordrhein-Westfalen prognostizierte, dass dann der Erlös von RWE dahinschmelze. 

Die US-amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt posiert am 15. November 2011 in Barcelona. (picture alliance / dpa / Alejandro Garcia)

Neuer Roman von Siri HustvedtIm Korsett Frau fast erstickt

Der neue Roman von Siri Hustvedt "Die gleißende Welt" spielt in der New Yorker Kunstwelt. Im Fokus eine begabte Künstlerin, die Ehefrau eines Kunsthändlers ist, lange ihr Licht unter den Scheffel stellt, sich versucht daraus zu befreien, scheitert und zerbricht.

Wladyslaw Bartoszwski spricht in ein Mikrofon vor dem Mahnmal des Warschauer Ghettos. (picture alliance / dpa / Jakub Kaminski)

PolenEx-Außenminister Bartoszewski gestorben

Polens ehemaliger Außenminister Wladyslaw Bartoszewski ist am Freitag im Alter von 93 Jahren gestorben. Der ehemalige Auschwitz-Häftling galt als einer der Wegbereiter der deutsch-polnischen Aussöhnung. Bis zuletzt gehörte Bartoszewski zum Beraterstab der Regierung in Warschau.

Der Historiker Michael Wolffsohn (imago/Müller-Stauffenberg)

Historiker Michael WolffsohnNationalstaaten als Totgeburt

Staaten zerfallen, nicht-staatliche Akteure besetzen die Lücken. Der Historiker Michael Wolffsohn sagt: Die Nationalstaaten sind schuld. Er plädiert in seinem neuen Buch "Zum Weltfrieden" für föderative Systeme, denn Geografie und Demografie seien meist nicht deckungsgleich.

Gedenkstätte an den Völkermord an den Armeniern in Jerewan, Hauptstadt von Armenien (picture alliance / dpa / Foto: Abaca 106804)

Völkermord-DebatteHistorische Chance verpasst

Bundespräsident Gauck sprach vom armenischen Völkermord, und auch in der Bundestagsdebatte fanden die Redner aller Fraktionen klare Worte. Das hat die Bundesregierung nicht getan und eine historische Chance verpasst, kommentiert Kemal Hür.

(picture alliance / dpa / Felipe Trueba)

Das neue Blur-Album Gelungene Rückkehr

Es ist das meisterwartete Album dieser Woche, manche sprechen schon vom Album des Jahres: "The magic whip" - das Comeback von Blur. Zwölf Jahre nach ihrem letzten Werk hat die Britpop-Band wieder zusammengefunden: sehr britisch und überzeugend.

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Nepal: Hunderte Tote und Verletzte  nach schwerem Erdbeben | mehr

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Nachbildung der Chauvet-Höhle eröffnet  | mehr

Wissensnachrichten

Namensstreit  Hersteller darf seine Brennstoffzelle weiter "Kraftwerk" nennen - auch wenn die Band dagegen ist | mehr

 
 
 
 
 
 

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Atelier neuer Musik | 25.04.2015 22:05 UhrDiskurse um das Zeitgenössische

Blick auf den Hauptplatz von Graz mit dem 1878 aufgestellten Erzherzog-Johann-Brunnendenkmal (picture-alliance / dpa / Klaus Nowottnick)

Sie nennen sich Ferienkurse, Akademien, Sessions de Composition, Young Composer Meeting - oder konkret im österreichischen Graz 'impuls. 9. Internationale Ensemble- und Komponistenakademie für zeitgenössische Musik 2015'. Neben den Musikhochschulen sind diese Treffen von Studierenden mit Komponisten, Musikern und Ensembles zu den wichtigsten Zentren eines internationalen Lernens geworden. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Echtzeit | 25.04.2015 16:05 UhrWer bin ich, wer will ich sein?

Angela Merkel aus Knetmasse von der Künstlerin "Karlotta Knetkowski". Die "Echtzeit" interviewt die Künstlerin. (Linda Jakobsen alias Karlotta Knetkowski: Berlin Knetografie (Mitteldeutscher Verlag))

Schon immer fanden Menschen Gefallen daran, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Aber noch nie war es so einfach wie heute, Gleichgesinnte zu finden und die verschiedenen Identitäten zu präsentieren. Die Echtzeit zeigt, was das für Folgen hat. Mehr

 
 

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Saisonauftakt der Konzertreihe „Grundton D“ in der Synagoge Görlitz

Hartwig Ebersbach: "Grundton D" (VG Bild-Kunst, Bonn 2011)

Zum Auftakt der Jubiläumssaison gastiert die Benefiz-Konzertreihe „Grundton D" des Deutschlandfunks am 26. April, um 17.00 Uhr in der Synagoge Görlitz. Die Cellistin Simone Drescher und der Pianist Jascha Nemtsov spielten Werke u. a. von Max Bruch, Jakob Schönberg, Vsevolod Zaderatsky und Johannes Brahms.

Deutsch-israelische Beziehungen: Schwerpunktsendungen und öffentliche Diskussion in Berlin

Der Programmschwerpunkt zum 50. Jahrestag der Eröffnung von Botschaften in Tel Aviv und Bonn geht in die nächste Runde. Mit rund 25 Sendungen und zahlreichen Veranstaltungen würdigen die drei Programme von Deutschlandradio seit Januar das besondere Verhältnis von Deutschland und Israel.

Ostasien Modern: Deutschlandfunk präsentiert Forum neuer Musik

(Deutschlandradio /Thomas Kujawinski)

Das Forum neuer Musik 2015 widmet sich in diesem Jahr dem rasanten Wandel im Osten Asiens. Zehn Konzerte, Debatten und Lectures eröffnen vom 17. bis 19. April neue Sichtweisen auf die ostasiatische Moderne. Komponisten, Interpreten, Kulturvermittler und Soziologen hinterfragen dabei tradierte Denkmuster.