Arabischer FrühlingSira wollte Tennisspielen

Viele junge Menschen sind im Arabischen Frühling auf die Straßen gegangen. Darunter möglicherweise ein Mensch wie Sira: eine Deutsche mit ägyptischen Wurzeln. Sie landet eher zufällig auf dem Tahrir-Platz. Was sie dort erlebt, erzählt der Roman "Die Nächte auf ihrer Seite" von Annika Reich.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (r, CDDU) geht am 03.05.2015 mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster (l), und der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, zur Zentralen Gedenkfeier anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau auf dem ehemaligen KZ-Gelände in Dachau (Bayern). (dpa / Andreas Gebert)

KZ Dachau"Erinnerung, die der Zukunft verpflichtet ist"

Der Name Dachau steht als Synonym für die massenhafte Vernichtung von Juden, unbequemen Geistlichen, Sinti und Roma sowie politischen Gegnern. Am 29. April 1945 befreiten die Amerikaner das Konzentrationslager. Heute - gut 70 Jahre später - erinnern die Bundeskanzlerin und Bayerns Ministerpräsident an die Gräueltaten.

Computergrafik zur Genforschung (imago/Sciepro/Science Photo Library)

Kritik an OptimierungVon der Kunst, unvollkommen zu sein

In China sollen Wissenschaftler das Erbgut menschlicher Embryonen verändert haben. Und die Forschung wird weiter voranschreiten, sagt Katharina Doebler. Durch die "Optimierung" der Gene könne die menschliche Vielfalt aber verloren gehen. Eine grauenhafte Vorstellung.

Die in Buchstaben geschriebene Worte "schwarz" und "weiß" (imago / Westend61)

Critical WhitenessWeißsein als Privileg

Weißsein und Farbenblindheit: Mit der Critical Whiteness, in Deutschland auch als Kritische Weißseinsforschung bekannt, ist ein Ansatz in die Antirassismus-Bewegung gekehrt, der versucht rassistische Markierungen zu überwinden.

Ein Gaukler mit Wellensittichen auf der Schulter auf der Engelsbrücke in Rom, aufgenommen am 12.05.2013. (picture alliance / dpa-ZB / Waltraud Grubitzsch)

ProgrammschwerpunktDer Sound zur großen Vogelschau

Es piepst, zwitschert, trällert, pfeift und singt wieder! Mit dem Frühling kommen die Zugvögel zurück. Deutschlandradio Kultur startet deshalb eine große akustische Vogelschau. Der Naturschutzbund (NABU) lädt zur "Stunde der Gartenvögel“ und wir begleiten diese mit Reportagen, Interviews und Gesprächen.

UrknallWie alles begann

Was passierte genau, als vor rund 14 Milliarden Jahren Materie, Raum und Zeit entstanden sind? Forscher versuchen mit aufwendigsten Experimenten, eine schlüssige Theorie aufzustellen. Der entscheidende Moment liegt noch immer völlig im Dunkeln.

Jerrys (Ryan Reynolds) Schizophrenie führt zu einschneidenden Ereignissen in einer Szene des Kinofilms "The Voices" (undatierte Filmszene). (picture alliance / dpa / Ascot Elite Filmverleih)

Filmregisseurin Marjane SatrapiÜber den nettesten Serienmörder

Die iranisch-französische Regisseurin Marjane Satrapi verfilmt in ihrer Horror-Komödie "The Voices" die Geschichte eines kranken Serienmörders, der Hunden und Katzen hörig ist. Im Interview erzählt sie von der Unschuld des Killers und den unheimlichen Augen ihres Hauptdarstellers.

Zwei Polizisten, eine Frau in Zivil und eine Mitarbeiterin der Spurensicherung in weißem Schutzoverall stehen vor einem Appartment. (dpa / Boris Roessler)

Vereitelter TerroranschlagFieberhafte Suche nach Komplizen

Hatte das terrorverdächtigte Paar Halil und Senay D. aus Oberursel Kontakte zu Al-Kaida? Derzeit ermitteln die Behörden in alle Richtungen und lassen sich auch nicht in die Karten schauen. Offenbar gibt es aber Verbindungen zur berüchtigten "Sauerlandgruppe".

Wahre AntwortenFortschritt im Stillstand

So lange wir uns über helle Flecken im Rasen beschweren, geht es Deutschland super, findet Sebastian Pufpaff. Und wen die doch stören, soll sich grüne Farbe im Baumarkt kaufen. Er empfiehlt jedem Menschen auf absehbare Zeit "die Tortur des Armseins und ein Leben als Ensemblemitglied.

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Gedenken an Dachau-Befreiung  vor 70 Jahren | mehr

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Süddeutsche Zeitung  Strengere Regeln für die Feststellung des Hirntods | mehr

 
 
 
 
 
 

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Freistil | 03.05.2015 20:05 UhrVom Leben andersherum

US-Präsident Barack Obama gestikuliert während einer Rede mit seiner linken Hand (picture alliance / dpa / Olivier Douliery / Pool)

Der Autor Jan Decker ist Linkshänder - genauso wie 10 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung. Linkshänder sein heißt in der Minderheit sein, denn wir leben in einer Rechtshändergesellschaft. In Deutschland wurden Kinder noch bis in die 90er-Jahre auf die rechte Hand umgeschult. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Nachspiel | 03.05.2015 18:05 UhrKein Requiem für Simply Jonathan

Der "Crabbies 2015 Grand National" in Liverpool (picture alliance / dpa / Peter Powell)

In Südtirol verunglückt ein Pferd auf der Rennbahn und stirbt. Und auch in Deutschland verunglücken regelmäßig Pferde auf Rennbahnen. Ist das hinnehmbar, dass Tiere beim Sport zu Schaden kommen? Mehr

 
 

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DLF-Autoren gewinnen in Kategorie HörfunkErster und zweiter Platz beim Axel-Springer-Preis für junge Journalisten

Die Preisträger: Manfred Götzke (2. Platz Hörfunk) und Mareike Aden (1. Platz Hörfunk, rechts) (Deutschlandradio/Birgit Wentzien)

Gleich zwei Deutschlandfunk-Autoren waren beim Axel-Springer-Preis für junge Journalisten erfolgreich. Mareike Aden gewann in der Kategorie Hörfunk mit ihrer Reportage "Ein Ticket in den Krieg". Manfred Götzke belegte den zweiten Platz für seinen Beitrag "Die Dschihadisten aus Dinslaken-Lohberg".

Saisonauftakt der Konzertreihe „Grundton D“ in der Synagoge Görlitz

Hartwig Ebersbach: "Grundton D" (VG Bild-Kunst, Bonn 2011)

Zum Auftakt der Jubiläumssaison gastiert die Benefiz-Konzertreihe „Grundton D" des Deutschlandfunks am 26. April, um 17.00 Uhr in der Synagoge Görlitz. Die Cellistin Simone Drescher und der Pianist Jascha Nemtsov spielten Werke u. a. von Max Bruch, Jakob Schönberg, Vsevolod Zaderatsky und Johannes Brahms.

Deutsch-israelische Beziehungen: Schwerpunktsendungen und öffentliche Diskussion in Berlin

Der Programmschwerpunkt zum 50. Jahrestag der Eröffnung von Botschaften in Tel Aviv und Bonn geht in die nächste Runde. Mit rund 25 Sendungen und zahlreichen Veranstaltungen würdigen die drei Programme von Deutschlandradio seit Januar das besondere Verhältnis von Deutschland und Israel.