Eine Briefwählerin macht ein Kreuz auf einem Wahlzettel für die Bundestagswahl 2017.  (dpa / picture alliance / Sebastian Gollnow)

Philosoph zur BundestagswahlWer taktisch wählt, handelt unverantwortlich

Am Sonntag wird gewählt, und es gibt viele, die noch unentschieden sind und sich fragen: Soll man das Kreuz auf dem Wahlschein getreu seiner Überzeugung machen – oder strategisch vorgehen? Für den Philosophen Dieter Thomä liegt die Antwort auf der Hand: Wer taktisch wählt, handelt fahrlässig.

Justitia, die Symbolfigur der Gerechtigkeit vor der europäischen Flagge (imago/Westend61)

Gemeinsam starkSammelklagen in Europa

In Deutschland haben Verbraucher bisher kaum Möglichkeiten, ihr Recht gegenüber Großkonzernen geltend zu machen. Allerdings werden entsprechende Verfahren gerade diskutiert. In Frankreich und Österreich ist man da weiter: Dort gibt es bereits Beispiele, die auch als Modell für eine deutsche Lösung dienen könnten.

Großbritanniens Premierministerin May in Florenz (22.9.17) (AFP PHOTO / POOL / Jeff J Mitchell)

Theresa Mays Brexit-Rede Der Anfang ist gemacht

Mit ihrer Grundsatzrede zum Brexit habe Premierministerin Theresa May den Hardlinern in ihrem Land einiges zugemutet, kommentiert Friedbert Meurer. Der Brexit werde faktisch um zwei Jahre verschoben. Wie es danach weitergehe, sei zwar noch unklar, aber deshalb sollte Brüssel den Briten jetzt nicht die kalte Schulter zeigen.

Mitarbeiter von Thyssenkrupp demonstrieren am 22.09.2017 in Bochum (Nordrhein-Westfalen) vor einem Werkstor. (dpa /Marcel Kusch)

Protest gegen Stahlkonzern-FusionAus Angst wird Wut

Die Fusion der Stahlkonzerne ThyssenKrupp und Tata Steel stößt bei den deutschen Beschäftigten auf deutlichen Widerstand. Sie fühlen sich vom Vorstand hintergangen. Dabei ist die Frage, wie es in Zukunft um ihre Arbeitsplätze steht, nur ein Grund für die Proteste, zu denen sich Tausende in Bochum versammelten.

Ingo Schulze (Deutschlandradio / Jana Demnitz)

Wahlkampfreden von Literaten"Wir haben hierzulande keinen Widerpart mehr"

Autoren halten Wahlkampfreden fiktiver oder realer Figuren. Heute: Ingo Schulze. Der Autor lässt einen dankbaren aber besorgten Aktionärsvertreter zu Seinesgleichen sprechen.

Der australische Sänger Nick Cave mit seiner Band "Nick Cave and the Bad Seeds" 2013 während eines Konzerts in Wien (picture alliance / dpa / Herbert P. Oczeret)

Nick Cave wird 60Arbeitstier im schwarzen Anzug

Schauspieler, Songwriter, düsterer Romantiker, Literat und bestgekleideter Mann im Musikgeschäft: Nick Cave hat viele Gesichter, die ein mystisches Gesamtbild ergeben. Wer steckt hinter der Fassade? Wir haben ihn aus Anlass seines 60. Geburtstags in seinem Büro besucht.

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Brexit  EU-Verhandlungschef offen für Übergangsphase | mehr

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Joseph-Breitbach-Preis an Dea Loher verliehen  | mehr

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Autofahren  Sekundenschlaf tödlicher als Alkohol | mehr

 
 
 
 
 
 

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Programmtipps

Deutschlandfunk

On Stage | 22.09.2017 21:05 UhrAus der Zeit gefallen

Ein junger Mann mit blonden langen Haaren steht auf einer Bühne und singt, dabei trägt er einen großen runden Hut. (Frank Wesp)

"Solche Musik spielt doch heute niemand mehr", sagte ein Zuschauer beim Verlassen der Kölner "Kantine", und es war anerkennend gemeint: Gut zwei Stunden hatte sich die Marcus King Band durch einen Musikmix gewühlt, der in der Jetztzeit seinesgleichen sucht - ein mitreißendes Konzert. Mehr

 

Deutschlandfunk Kultur

Lange Nacht | 23.09.2017 00:05 UhrDie leise Stimme der Schönheit

Gitarre lehnt gegen eine rote Wand (imago / Westend61)

Einmal im Jahr trifft sich die Weltelite der Konzertgitarristen zum Koblenz International Guitar Festival & Academy am Rhein. Sie alle verbindet die Hingabe zu einem schwer zu spielenden Instrument, das all jene betört, die sich darauf einlassen - mysteriös, manchmal prätentiös, vielstimmig und wohlklingend. Mehr

 
 

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Deutschlandradio bündelt Berichterstattung zur Bundestagswahl auf neuem Onlineportal

Ein blauer Kugelschreiber liegt auf einem Wahlzettel für die Bundestagswahl 2017 (dpa/picture alliance/Gregor Fischer)

Deutschlandfunk Nova mit unkonventionellen Video-Interviews mit Politikern im Spätshop

medium magazin: Auszeichnung für Deutschlandradio-Mitarbeiter

Ann-Kathrin Büüsker und Thomas Otto (© Deutschlandradio/ Straub, Fürst-Fastré)

Gleich zwei Deutschlandradio Mitarbeiter stehen in diesem Jahr auf der Liste der Top 30 bis 30 des medium magazins für journalisten: Ann-Kathrin Büüsker, Deutschlandfunk-Redakteurin und Thomas Otto, Deutschlandradio-Korrespondent in Brüssel.

Integrationsvolontariate im Deutschlandradio

Ahmad Wali Temori, Hiba Obaid, Programmdirektor Andreas Peter Weber und Jamal Ali (© Deutschlandradio/ E.Kavanaugh)

Von September bis November 2017 volontieren drei junge Journalisten, die aus Syrien, Afghanistan und Aserbaidschan geflohen sind, bei Deutschlandfunk Kultur in Berlin.