Ein einen Affen mimender Künstler (Terry Notary) steht auf einem Tisch, die chic gekleideten Gäste blicken erschrocken zu ihm auf (Alamode-Film)

Ruben Östlund über seinen Film "The Square" Der Kunstszene den Spiegel vorhalten

Die Kunstszene interessiere sich nur noch für das, was in ihrem Kosmos passiere, kritisiert der schwedische Regisseur Ruben Östlund. Das nehme er mit seinem Film "The Square" auf die Schippe. Ebenso den harten Kampf der Künstler um die kurze Aufmerksamkeit ihres Publikums.

Stefanie Lohaus, Missy Magazine (Deutschlandradio Kultur )

Alltäglicher Sexismus"Dumme Sprüche sind Teil einer Vergewaltigungskultur"

Bei sexualisierter Gewalt gehe es um die Ausübung von Macht, sagte die Kulturwissenschaftlerin Stefanie Lohaus im Dlf. Es diene dazu, Frauen sozusagen auf ihren Platz zu verweisen, sie zu verunsichern. Hier grundsätzlich etwas zu verändern, werde sehr lange dauern, ein Hashtag werde da so schnell nichts ändern.

Menschen demonstrieren in Ferguson gegen die Ermordung des Schwarzen Michael Brown. (dpa / picture alliance / Larry W. Smith)

Zeitreise von Amerikas Sklaven zu #blacklivesmatterBlack America

Bei seiner Wahl begrüßte das schwarze Amerika Barack Obama wie einen lang ersehnten Heilsbringer. Auf einer ehemaligen Sklavenplantage in Georgetown und in der Chicagoer South Side geht der Autor der Frage nach: Hat sich in der Obama-Zeit etwas verändert oder nicht?

Straße in Manhattan, durch die Luft gespannt und an einer Laterne befestigt ist ein dünner Nylonfaden. (Kai Clement)

Der jüdische EruvWas die Schnur an Manhattans Straßenlaternen bedeutet

Der Eruv spannt sich in einem Teil Manhattans von Laternenmast zu Laternenmast. Der Nylonfaden ist fast unsichtbar und erleichtert doch das Leben vieler orthodoxer Juden, die hier leben. Korrespondent Kai Clement war bei der wöchentlichen Kontrolle dabei.

Ein Bogen wird an der Brücke über die Meerenge von Kertsch errichtet. Die Brücke soll einmal 19 Kilometer lang werden und Russland mit der Halbinsel Krim verbinden. (imago / Sergei Malgavko / TASS)

Die Krim nach der AnnexionLeben mit Sanktionen

Das Leben auf der Krim dreieinhalb Jahre nach der russischen Annexion: Güter müssen aufgrund der Sanktionen per Flugzeug oder Fähre aus Russland angeliefert werden, was sie teuer macht. Die Tourismussaison war ein Flop. Doch die meisten Menschen sind guter Dinge. Gegen Kritiker wird allerdings mit aller Härte vorgegangen.

Die Schauspieler Marcel Kohler und Lorna Ishema bei einer Fotoprobe zum Theaterstück "Unterwerfung" 2016 im Deutschen Theater in Berlin (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Pro Quote Bühne "Das Publikum hat ein Recht auf Qualität und Vielfalt"

Theater werden zu 80 Prozent von Männern geleitet. Nur bei den Souffleusen, also im Niedriglohnbereich, ist das Verhältnis umgekehrt. Angelika Zacek vom Verein Pro Quote Bühne fordert die Häuser auf, in der nächsten Spielzeit 50 Prozent Regisseurinnen zu engagieren.

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Deutschlandfunk

Freistil | 22.10.2017 20:05 UhrPause

Ein Mann liegt in einer Hängematte, macht eine Pause und genießt das warme Wetter (picture-alliance / dpa / Lukas Schulze)

Der Begriff "Pause" stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Ruhe oder Stillstand. Eine Pause kann regenerativ, schöpferisch-kreativ, bedeutungsvoll oder einfach notwendig sein. Es kann die Mittagspause sein, die komponierte Pause innerhalb eines Musikstückes, die rhetorische Pause oder die Atempause. Mehr

 

Deutschlandfunk Kultur

Religionen | 22.10.2017 14:05 UhrGottes Güter umsonst

Der Thesenanschlag zu Wittenberg. Illustration aus dem Jahr 1917 (imago stock&people)

Martin Luther war ein Kritiker des Ablasshandels. Er forderte: Gottes Gnade umsonst für alle und nicht als kostenpflichtige Ware – eine Botschaft mit ökonomischen Konsequenzen bis heute. Die Idee des Gemeinguts wird in alternativen Kreisen wieder lebendig. Mehr

 
 

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Neue „Sachbuch-Bestenliste“ von Deutschlandfunk Kultur, ZDF und DIE ZEIT

Bücherstapel (imago stock&people)

30-köpfige Jury empfiehlt monatlich zehn Titel – Vorstellung zur Buchmesse am 12. Oktober

Debüt im Deutschlandfunk Kultur startet in die Saison 2017/18

Berliner Philharmonie (Schirmer, Berliner Philharmoniker)

Die traditionsreiche Konzertreihe "Debüt im Deutschlandfunk Kultur" startet am Mittwoch, 18. Oktober um 20.00 Uhr in der Berliner Philharmonie mit einem spannenden Programm und ausgezeichneten jungen Musikerinnen und Musikern in die neue Saison 2017/18.

„Reformation quergedacht“

Das Erfurter Luther-Denkmal steht vor der Kaufmannskirche auf dem Anger genannten Bereich. Luther lebte zwischen 1501 und 1511 in Erfurt.  (imago/Klaus Martin Höfer)

9.-15. Oktober: Themenwoche im Deutschlandfunk