
Als große Namen noch Unbekannte waren
Gegründet im Jahr 1959 unter dem Namen „RIAS stellt vor“, ist das erfolgreiche Konzept der Orchesterkonzerte bis heute bestehen geblieben: Drei junge Musikerinnen oder Musiker, die sich nicht nur virtuos in internationalen Wettbewerben behaupteten, sondern auch schon früh zu einer „eigenen Stimme“ gefunden haben, erhalten die Gelegenheit, zusammen mit dem DSO vor großem Publikum in der Philharmonie zu debütieren.
Heute kann die Konzertreihe auf eine lange Liste von Debütantinnen und Debütanten zurückblicken, die später zu einer Weltkarriere ansetzten, darunter Sir Simon Rattle (1977), Jewgenij Kissin (1987), Daniel Hope (1993) oder Daniil Trifonov (2013).
TERMINE
Mi 14.10.26
Programm:
Lili Boulanger ›D’un matin de printemps‹
Sergei Rachmaninoff Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll
Samuel Barber Violinkonzert
Richard Strauss ›Don Juan‹
Lili Boulanger ›D’un matin de printemps‹
Sergei Rachmaninoff Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll
Samuel Barber Violinkonzert
Richard Strauss ›Don Juan‹
Mitwirkende:
Riley Court-Wood Dirigent
David Khrikuli Klavier
Geneva Lewis Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Riley Court-Wood Dirigent
David Khrikuli Klavier
Geneva Lewis Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Drei Musiker*innen stellen sich diesmal mit Werken vor, die Komponist*innen in ihren 20ern schrieben: Lili Boulangers „D’un matin de printemps“ entsteht kurz vor ihrem frühen Tod, sprüht aber vor Neugier und Lebensfreude. Richard Strauss denkt in „Don Juan“ über das Leben eines alternden Lüstlings nach, und Sergei Rachmaninoff arbeitet sich mit seinem hoffnungsvollen Klavierkonzert aus einer Schaffenskrise heraus. Samuel Barber schließlich komponiert sein Violinkonzert vollkommen intuitiv – es gehört zu den beliebtesten überhaupt.
So 20.06.27
Programm:
Mélanie Bonis ›Le songe de Cléopatre‹ für Orchester
York Bowen Konzert für Viola und Orchester c-Moll
Jean Françaix Klarinettenkonzert
Albert Roussel Symphonische Fragmente aus dem Ballett ›Das Festmahl der Spinne‹
Mélanie Bonis ›Le songe de Cléopatre‹ für Orchester
York Bowen Konzert für Viola und Orchester c-Moll
Jean Françaix Klarinettenkonzert
Albert Roussel Symphonische Fragmente aus dem Ballett ›Das Festmahl der Spinne‹
Mitwirkende:
Chloé Dufresne Dirigentin
Elad Navon Klarinette
Sindy Mohamed Viola
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Chloé Dufresne Dirigentin
Elad Navon Klarinette
Sindy Mohamed Viola
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Den Anfang des zweiten Debüt-Konzert dieser Saison macht eine legendäre Frau, der die Komponistin Mélanie Bonis ihre Orchesterszene gewidmet hat: Kleopatra, die letzte Königin Ägyptens, tritt erst als Klarinetten-, dann als Englischhornsolo auf, getragen von einem durchsichtigen Streicherteppich. York Bowen reizte die Bratsche stets mehr als die Violine – in seinem Violakonzert lässt er ihren Klang in allen Facetten aufblühen. Extrem virtuos ist auch die Solostimme in Jean Françaix’ feinsinnigem Klarinettenkonzert. Die Nuancen des Instruments erscheinen wie unter einem Vergrößerungsglas – ein wenig auch wie Albert Roussels Protagonisten: Im „Festmahl der Spinne" geht es um Krabbeltiere aller Art und kleine Dramen im Vorgarten.
Tickets ab 20 € (Studierende und Schüler 17 €)
Telefon: 030 – 20 29 87 11
Fax: 030 – 20 29 87 29
Mail: tickets@roc-Berlin.de
Online: Webshop der ROC
Kartenbüro der ROC GmbH Berlin: Charlottenstr. 56 | 2. OG | 10117 Berlin | am Gendarmenmarkt
Mo bis Fr 9.00 – 18.00 Uhr
Vorverkaufsstellen der Stadt und Kasse der Philharmonie (jeweils mit Vorverkaufsgebühr)
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