
Angela Merkel im direkten Austausch mit Schülerinnen und Schülern: Für die neue vierteilige Reihe „Merkel unplugged“ von Deutschlandfunk Kultur trifft die ehemalige Bundeskanzlerin Schulklassen aus ganz Deutschland im Berliner Funkhaus. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, Perspektiven und Anliegen junger Menschen. Die Gespräche bieten Raum für einen offenen Austausch jenseits der Zuspitzungen des politischen Tagesgeschäfts. Anschließend sind sie in der Deutschlandfunk App und im Programm von Deutschlandfunk Kultur zu hören.
Seit Beginn des Schuljahres konnten sich Schulklassen aller Schulformen aus ganz Deutschland für einen der vier Termine bewerben. Mehr als 70 Klassen haben sich gemeldet. Moderiert von Korbinian Frenzel will das Format ein Gespräch auf Augenhöhe ermöglichen: „Merkel unplugged“, das sind 90 Minuten mit der Kanzlerin a.D., wovon eine Stunde später on Air geht, der Rest bleibt vertraulich.
Angela Merkel, ehemalige Bundeskanzlerin: „Ich freue mich auf das Gespräch mit Schülerinnen und Schülern, weil ich über 30 Jahre lang politische Erfahrung gesammelt habe und weiß, dass junge Menschen heute mit vielen Fragen konfrontiert werden. Deshalb bin ich auch gespannt darauf, von den Jugendlichen zu hören, was sie besonders bewegt, welche Fragen sie haben, auf die sie nicht sofort eine Antwort finden, und mit ihnen unterschiedliche Meinungen auszutauschen. So können sie vielleicht auch erleben, dass es oft nicht nur die eine richtige Meinung gibt, sondern sehr viele Sichtweisen möglich sind.“
Stefan Raue, Intendant von Deutschlandradio: „Dass wir Angela Merkel für diese Reihe gewinnen konnten, freut uns sehr. In kleiner Runde entsteht eine besondere Atmosphäre: Man trifft auf eine erfahrene Politikerin, die deutsche und internationale Geschichte über viele Jahre mitgestaltet hat, und zugleich auf einen Menschen, der nahbar ist, aufmerksam zuhört und echtes Interesse an der Perspektive der jungen Generation zeigt.“
Jede Folge von „Merkel unplugged“ hat ein Überthema. Zum Auftakt geht es um den Wert des Kompromisses: Was macht eine Demokratie aus? Dazu tauscht sich Korbinian Frenzel im Vorfeld mit den Schülerinnen und Schülern aus, um ihre Sichtweisen und Fragen aufzunehmen. Zusätzlich soll es Zeit geben für alles, was junge Menschen ansprechen wollen.
Für die erste Veranstaltung trifft Angela Merkel am 14. Oktober fünf Klassen unterschiedlicher Schulformen von Jahrgang neun bis zwölf. Es sind das Bertha-von-Suttner-Gymnasium Potsdam, die Friedensschule Lingen (Ems), das Pückler-Gymnasium Cottbus, die Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf und die Schule am Neuen Teich Lübz. Am selben Tag ist ab 17.00 Uhr die erste Gesprächsstunde in der Deutschlandfunk-App abrufbar.
„Merkel unplugged“
Ab dem 14. Oktober, 17.00 Uhr in der Deutschlandfunk-App
Am 16. Oktober um 12.05 Uhr im Programm von Deutschlandfunk Kultur
Ab dem 14. Oktober, 17.00 Uhr in der Deutschlandfunk-App
Am 16. Oktober um 12.05 Uhr im Programm von Deutschlandfunk Kultur
Die weiteren Termine der Gesprächsreihe „Merkel unplugged“:
Mittwoch, 9. Dezember 2026 / Mittwoch, 17. Februar 2027 / Mittwoch, 14. April 2027
Veröffentlichung am selben Tag um 17.00 Uhr in der Deutschlandfunk App
Alle Infos zur Bewerbung für Schulklassen unter: www.deutschlandfunkkultur.de/merkel-unplugged
Mittwoch, 9. Dezember 2026 / Mittwoch, 17. Februar 2027 / Mittwoch, 14. April 2027
Veröffentlichung am selben Tag um 17.00 Uhr in der Deutschlandfunk App
Alle Infos zur Bewerbung für Schulklassen unter: www.deutschlandfunkkultur.de/merkel-unplugged