Straße in Manhattan, durch die Luft gespannt und an einer Laterne befestigt ist ein dünner Nylonfaden. (Kai Clement)

Der jüdische EruvWas die Schnur an Manhattans Straßenlaternen bedeutet

Der Eruv spannt sich in einem Teil Manhattans von Laternenmast zu Laternenmast. Der Nylonfaden ist fast unsichtbar und erleichtert doch das Leben vieler orthodoxer Juden, die hier leben. Korrespondent Kai Clement war bei der wöchentlichen Kontrolle dabei.

Ein Bogen wird an der Brücke über die Meerenge von Kertsch errichtet. Die Brücke soll einmal 19 Kilometer lang werden und Russland mit der Halbinsel Krim verbinden. (imago / Sergei Malgavko / TASS)

Die Krim nach der AnnexionLeben mit Sanktionen

Das Leben auf der Krim dreieinhalb Jahre nach der russischen Annexion: Güter müssen aufgrund der Sanktionen per Flugzeug oder Fähre aus Russland angeliefert werden, was sie teuer macht. Die Tourismussaison war ein Flop. Doch die meisten Menschen sind guter Dinge. Gegen Kritiker wird allerdings mit aller Härte vorgegangen.

Die Schauspieler Marcel Kohler und Lorna Ishema bei einer Fotoprobe zum Theaterstück "Unterwerfung" 2016 im Deutschen Theater in Berlin (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Pro Quote Bühne "Das Publikum hat ein Recht auf Qualität und Vielfalt"

Theater werden zu 80 Prozent von Männern geleitet. Nur bei den Souffleusen, also im Niedriglohnbereich, ist das Verhältnis umgekehrt. Angelika Zacek vom Verein Pro Quote Bühne fordert die Häuser auf, in der nächsten Spielzeit 50 Prozent Regisseurinnen zu engagieren.

Vordergrund: Buchcover von Per Molanders "Die Anatomie der Ungleichheit". Hintergrund: Ein Mann kniet auf einem belebten Bürgersteig und bettelt. (Westend Verlag, dpa picture alliance/ Markus C. Hurek)

Per Molander: "Die Anatomie der Ungleichheit"So entsteht Armut - und setzt sich fort

Je ungleicher eine Gesellschaft ist, desto ineffizienter ist sie auch. Diese These kann der Mathematiker Per Molander in "Die Anatomie der Ungleichheit" eindrucksvoll belegen. Und hat auch Vorschläge, wie sich der Mangel reduzieren lässt.

Ein Smartphone mit dem Hashtag "#MeToo" (dpa-Zentralbild)

Sexismus-Debatte"Wir reden über Sexismus ja schon seit 50 Jahren"

Kompliment oder sexistische Bemerkung? Der Fall der Staatssekretärin Sawsan Chebli hat eine erneute Sexismus-Debatte in Gang gesetzt. Die Soziologin Sabine Hark sagte im Dlf, noch immer werde nur Männlichkeit mit Kompetenz konnotiert - Weiblichkeit jedoch nicht. Auf diese Zuschreibungen habe auch die Sprache Einfluss.

(© Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Jan Windszus / Courtesy Zak Branicka Galerie, Berlin and OVERDUIN & CO., LA)

Kunstauszeichnung in BerlinAgnieszka Polska bekommt Preis der Nationalgalerie

Der Preis der Nationalgalerie 2017 geht an die in Berlin lebende polnische Künstlerin Agnieszka Polska. Unser Kunstkritiker Carsten Probst begrüßt die Entscheidung: Polska habe als einzige der Nominierten einen völlig eigenständigen künstlerischen Stil hervorgebracht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Hände zu einer Raute geformt. (dpa picture alliance/ Michael Kappeler)

Nach der Wahlschlappe der UnionKanzlerin fernab ihres Volkes

Die CDU muss sich erneuern. Das habe nicht zuletzt der Rücktritt von Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich gezeigt, kommentiert unser Hauptstadtkorrespondent Volker Finthammer. Aber ist Angela Merkel dafür die richtige Vorsitzende?

Heinrich Böll, Ilse Aichinger und Günther Eich 1952 während der Tagung der Gruppe 47 (v.lks).  (picture alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über die Gruppe 47Das Wirtschaftswunder der Literatur

Die Gruppe 47 ist ein Mythos geworden. Autoren wie Günter Grass oder Hans Magnus Enzensberger wurden durch sie berühmt und bestimmten die gesellschaftspolitische Diskussion.

Der CDU-Europaabgeordnete Daniel Caspary. (Europäische Union / Fabry)

Sondierungsgespräche"An der Union wird Jamaika nicht scheitern"

Am Freitag fanden die ersten Sondierungsgespräche von Union, FDP und Grünen statt. Der CDU-Europapolitiker Daniel Caspary zeigte sich im Dlf zuversichtlich, dass die Verhandlungen erfolgreich enden können. "Rumpeln" werde es vor allem bei Wirtschaftsthemen.

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Katalonien  Hunderttausende protestieren gegen Entscheidung aus Madrid | mehr

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Atelier neuer Musik | 21.10.2017 22:05 UhrMaschinenklänge der Futuristen

Auf einer halbdunklen Bühne sitzt ein Mann an einem Konzertflügel und spielt vor Publikum. (Thomas Kujawinski / Deutschlandradio)

Hämmernde Rhythmen, avancierte Harmonien strömen aus dem Klavier. Ihre Urheber sind heute vergessene Komponisten aus Russland. Sie fühlten sich dem Futurismus verwandt. Einige von Ihnen begeisterten sich auch für die Oktoberrevolution, vor der andere flohen. Mehr

 

Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel | 22.10.2017 18:30 UhrDraußen vor der Tür

Ein heimgekehrter Kriegsgefangener strahlt als er am Hauptbahnhof in Hamburg am 22.09.1949 von seiner Frau abgeholt wird. (dpa)

1946 im zerbombten Hamburg: Der Kriegsheimkehrer Beckmann spricht mit der Elbe. Mehr

 
 

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Neue „Sachbuch-Bestenliste“ von Deutschlandfunk Kultur, ZDF und DIE ZEIT

Bücherstapel (imago stock&people)

30-köpfige Jury empfiehlt monatlich zehn Titel – Vorstellung zur Buchmesse am 12. Oktober

Debüt im Deutschlandfunk Kultur startet in die Saison 2017/18

Berliner Philharmonie (Schirmer, Berliner Philharmoniker)

Die traditionsreiche Konzertreihe "Debüt im Deutschlandfunk Kultur" startet am Mittwoch, 18. Oktober um 20.00 Uhr in der Berliner Philharmonie mit einem spannenden Programm und ausgezeichneten jungen Musikerinnen und Musikern in die neue Saison 2017/18.

„Reformation quergedacht“

Das Erfurter Luther-Denkmal steht vor der Kaufmannskirche auf dem Anger genannten Bereich. Luther lebte zwischen 1501 und 1511 in Erfurt.  (imago/Klaus Martin Höfer)

9.-15. Oktober: Themenwoche im Deutschlandfunk