PolitikerPlötzlich Populist

Wo kommen auf einmal die vielen Populisten her? In den USA hat sich Donald Trump mit seinen extremen Positionen durchgesetzt. In Frankreich bringt sich Marine Le Pen in Stellung für den Präsidentschaftswahlkampf 2017. Geert Wilders macht die Niederlande unsicher und in Ungarn hat sich der selbstbewusste Viktor Orbán festgesetzt.

Die Flagge der Europäischen Union weht vor wolkenverhangenem Himmel. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Referendum in Italien"Diese Unsicherheit ist es, die Europa bewegt"

Wenn Italien nein sagt zur Verfassungsreform, wären die Folgen für die EU nicht absehbar, sagte Florian Eder vom Onlinemagazin "Politico" im DLF. Die größte Sorge sei die Frage, wie die Märkte reagieren. Die schlimmste Furcht wäre, wenn die Eurokrise mit aller Macht zurückkäme.

Ein Passwort wird auf einem Laptop über die Tastatur eingegeben. Die Hände auf der Tastatur tragen schwarze Stulpen. Auf dem Monitor sind die Worte "Enter Password" zu lesen. Im Hintergrund erkennt man verschwommen weitere Bildschirme.  (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Hackerangriff auf die Telekom Raus aus der digitalen Unmündigkeit

Der Hackerangriff auf die Telekom-Router war ein Warnschuss. Er zeigt: Wir müssen uns besser wappnen gegen die Bedrohung durch Cyber-Kriminelle und Spionage. Dazu braucht es mehr digitale Bildung und mehr Haftung von Herstellern, meint Philip Banse.

Die Holocaust-Überlebende Ruth Klüger spricht am 27.01.2016 in Berlin im Bundestag bei der Gedenkveranstaltung. (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)

Ruth Klüger über Österreich"Entsetzlich, dass es so weit gekommen ist"

Die Holocaust-Überlebende Ruth Klüger betrachtet den Aufstieg der Rechtspopulisten in ihrem Geburtsland Österreich mit Sorge. Auch Jahrzehnte nach ihrer Emigration sei ihr die Entwicklung dort noch wichtig, sagte sie mit Blick auf die morgige Präsidentenwahl im DLF. Für gefährlicher hält Klüger jedoch die Lage in ihrer Wahlheimat: den USA.

Gisela May, Schauspielerin und berühmte Brechtinterpretin zu Gast im Studentenkeller "Zur Rosen" in Jena (dpa / picture alliance / Universität Jena )

Carmen Maja-Antoni über Gisela May"Ich habe immer ihre Haltung bewundert"

Beim Singen auch die Geschichte eines Liedes zu erzählen - diese Lektion habe sie von Gisela May gelernt, so die Schauspielerin Carmen Maja-Antoni. May sei eine große Frauenfigur des Berliner Ensembles gewesen: "Und eine Haltung hatte sie immer".

Hochhaus der Deutschen Bank in Frankfurt (dpa - Wolfram Steinberg )

Trump und die Deutsche BankEin juristisches Minenfeld

Sechs Wochen vor dem Amtsantritt des Immobilienunternehmers Donald Trump als US-Präsident ist noch unklar, wie mögliche Interessenskonflikte vermieden werden sollen. Das ist auch für die Deutsche Bank ein Problem: Sie ist Gläubiger von Trump - dessen Regierung bald über ein milliardenschweres Bußgeld gegen das Geldinstitut entscheiden wird.

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi geht über eine Bühne, im Hintergrund stehen die Wand projeziert die Wörter "Si". (imago/Pacific Press Agency)

Italien vor dem VerfassungsreferendumRenzis Kampf um die Reformen

Über 50 Millionen Italiener werden am 4. Dezember über die größte Reform ihrer Verfassung entscheiden. Sie soll den Gesetzgebungsprozess vereinfachen und das Land reformierbarer machen. Doch das ist umstritten. Für Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi, Befürworter der Reform, hängt viel von dem Ausgang des Referendums ab.

USA"Polizisten sind nicht immun gegen Angst"

Skid Row ist ein Viertel von L.A. - etwa 50 Häuserblöcke im Schatten der glitzernden Wolkenkratzer von Downtown. Hier leben rund 10.000 Obdachlose. Viele von ihnen sind drogenabhängig. Die meisten haben einen afro- oder lateinamerikanischen Hintergrund. Skid Row ist das Revier von Officer Deon Joseph. 

Ein Foto von Anne Frank, entstanden um das Jahr 1941. Anne Frank war damals ungefähr 11 Jahre alt. (picture-alliance / dpa / Anne Frank Fonds Basel)

Anne Franks Schicksal als TanzstückHineinversetzen in den Schrecken

Das Nordharzer Städtebundtheater hat die Schicksale der Mädchen Anne Frank und Lilly Cohn in dem Tanztheaterstück "Ich schweige nicht" szenisch umgesetzt - unter anderem in der Klaussynagoge Halberstadt. Die jungen Tänzer haben das Stück selbst entwickelt.

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Italien  Verfassungsreferendum angelaufen | mehr

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Originalausgabe von "Der kleine Prinz" für knapp 90.000 Euro versteigert  | mehr

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Steigende Nachfrage  Der Kirche fehlen die Exorzisten | mehr

 
 
 
 
 
 

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Essay und Diskurs | 04.12.2016 09:30 UhrDer Niedergang des Kapitalismus

Die Warenterminbörse New York Mercantile Exchange (Nymex) in New York City von oben.  (imago/UPI Photo)

Marx hielt den Sieg des Proletariats für unvermeidlich. Doch wie lange wird es dem Kapitalismus noch gelingen, seinen Niedergang zu verhindern? Mit dieser Frage befasst such der Wirtschaftsjournalist Paul Mason im vierten Teil der Sendereihe "Das Kapital". Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Deutschlandrundfahrt | 04.12.2016 11:30 UhrMit dem Musiker Heinz Rudolf Kunze in Osnabrück

Heinz Rudolf Kunze in seiner Heimatstadt Osnabrück. (Deutschlandradio / Nicolas Hansen)

Mit dem Namen Heinz Rudolf Kunze sind für eine ganze Generation Hits wie Dein ist mein ganzes Herz oder Finden Sie Mabel verbunden. Er gilt als Rock-Poet, als Streiter für intelligenten Deutschrock. Mehr

 
 

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1. Dezember 2016: Öffentliche Sitzung des Hörfunkrates von Deutschlandradio

Die Mitglieder des Hörfunkrats vor dem Berliner Funkhaus.

Der Hörfunkrat von Deutschlandradio kommt am Donnerstag, dem 1. Dezember 2016, um 11.00 Uhr zu seiner abschließenden Sitzung in diesem Jahr zusammen.

Auszeichnung für DLF-Koproduktion"Manhattan Transfer" ist Hörbuch des Jahres 2016

Teamfoto der Schauspieler mit dem Regisseur Leonhard Koppelmann. (SWR / Stefan Kolbe)

Das Hörspiel „Manhattan Transfer“ ist von der Jury der hr2-Hörbuchbestenliste zum „Hörbuch des Jahres 2016“ gekürt worden. Das dreiteilige Stück wurde unter Regie von Leonhard Koppelmann von Deutschlandfunk und dem Südwestrundfunk produziert.

Dr. Willi Steul stellt sein Amt 2017 zur Verfügung

Dr. Willi Steul, Intendant von Deutschlandradio (© Deutschlandradio/B. Fürst-Fastré )

Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul (65) stellt sein Amt zum 1. Mai 2017 zur Verfügung. Steul steht seit dem 1. April 2009 an der Spitze des nationalen Hörfunks und wurde 2014 im Amt bestätigt. Seine zweite Amtszeit läuft bis zum 31. März 2019.