Eine türkische Mutter mit ihrer Tochter in Berlin-Kreuzberg (imago/Steinach)

Stigmatisierung in DeutschlandDer Rassismus tobt nicht nur am rechten Rand

Der Rassismus in Deutschland sei in den Strukturen der Gesellschaft tief verankert, meint Schirin Amir-Moazami. Die Gleichheit vor dem Gesetz scheine wenig daran zu ändern, dass für Ayse oder Mohammed der soziale Aufstieg steiniger verläuft als für Marie oder Moritz.

NahtodWahrheit oder Hirngespinst

Ein heller Tunnel, gleißendes Licht, Landschaften wie im Paradies: Menschen mit Nahtoderfahrungen schildern ihre Erlebnisse in den schönsten Farben und Gefühlen. Viele von ihnen freuen sich sogar, wenn sie wieder ins Leben zurückgekehrt sind, auf den späteren Tod.

Eine junge Frau liegt mit geöffneten Augen auf dem Boden. (Imago / Westend61)

Über Mord und Tod im FernsehenAll die schönen Toten

Deutsche Fernsehkultur ist Todeskultur. Auf den Bildschirmen wird in einer Tour gestorben und gemordet. Allerorten liegen Leichen, fließt Blut, stets stellen Ermittler die gleichen Fragen, verkünden Rechtsmediziner einen ungefähren Todeszeitpunkt. Im Fernsehen ist der Tod omnipräsent - doch woher kommt diese als Fiktion verkleidete Faszination des Todes?

Kultur des TodesWenn der Friedhof stirbt

Jahrhundertelang war er der einzige Ort, um die Toten zu bestatten. Doch allmählich stirbt der Friedhof selbst. Immer mehr Menschen finden ihn als letzte Ruhestätte zu teuer und die strengen Vorgaben nicht zeitgemäß. Sie lassen ihre Asche lieber übers Meer verstreuen, sich unter einem Baum beerdigen oder neben dem geliebten Haustier.

Der iranisch-französische Soziologe Farhad Khosrokhavar ist Studienleiter an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. (AFP / Damien Meyer)

Soziologe Khosrokhavar über Terror in EuropaWarum der Dschihadismus weiter andauern wird

Seit fast 30 Jahren erforscht Farhad Khosrokhavar das Phänomen der Radikalisierung unter Moslems. Europa werde das nächste Jahrzehnt mit dschihadistischem Terror leben müssen, ist sich der iranisch-französische Soziologe sicher.

Jugendliche werfen Steine auf ein indisches Polizeiauto während der Unruhen in Srinagar, der Sommerhauptstadt des indischen Teils Kaschmirs. (picture alliance / dpa / Farooq Khan)

Unruhen in IndienDie Wut der Jugend von Kaschmir

Seit dem 8. Juli gehören Tote und Verletzte zum traurigen Alltag im indischen Teil Kaschmirs. Damals erschossen Soldaten den Kämpfer Burhan Wani. In den Augen der indischen Regierung ein Terrorist, für viele Jugendliche ein Held und Märtyrer. Seitdem gehen seine Anhänger regelmäßig demonstrieren - doch immer seltener geht es dabei friedlich zu.

Der Holocaust-Zeitzeuge Max Mannheimer (dpa / picture-alliance / Andreas Gebert)

Holocaust-ZeitzeugeMax Mannheimer ist tot

Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer ist im Alter von 96 Jahren in einer Münchner Klinik gestorben. Er galt als wichtige Stimme für die sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden.

Blick in die Zukunft? - Was kann künstliche Intelligenz (dpa)

Yvonne Hofstetter: "Das Ende der Demokratie"Big Data in der Politik

Die Big Data-Unternehmerin Yvonne Hofstetter warnt in ihrem neuen Buch davor, welche Konsequenzen künstliche Intelligenz für die Politik haben könnte: Es drohe das "Ende der Demokratie". Und sie zeigt Auswege an, wie eine digitale Zukunft human gestaltet werden kann.

MedizinWach, wacher, Kaffeeschock

Kaffee ist eigentlich eine Art Psychostimulanzie, die sich auf den ganzen Körper auswirkt: der Blutdruck steigt, wir können uns besser konzentrieren und sind aktiver. Nur manchmal trinken wir eine Tasse zu viel - Dr. Johannes Wimmer weiß, was dann zu tun ist.

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Syrien  Hilfslieferungen für vier eingeschlossene Städte | mehr

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Ex-Ärzte-Bassist Hagen Liebing gestorben  | mehr

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Ozean-Müllabfuhr  Schiff sammelt Plastikabfall ein | mehr

 
 
 
 
 
 

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Deutschlandfunk

Kontrovers | 26.09.2016 10:10 UhrWie hilflos sind wir wirklich?

Sie sehen einen der Lastwagen des Hilfskonvois, der aus der Luft angegriffen wurde. Der Lkw ist vollkommen zerstört. (AFP / Omar Haj Kadour)

Jeden Tag erreichen uns neue, schockierende Nachrichten aus Syrien. Kein Tag vergeht ohne neues Blutvergießen. Bislang ist jede Waffenruhe gescheitert. Aber sind wir in diesem Krieg wirklich nur Zuschauer und Nachrichten-Konsumenten? Warum haben die deutsche und die europäische Politik dort so wenig Einfluss? Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Im Gespräch | 26.09.2016 09:07 UhrVon der Liebe zu schönen Büchern

Das letzte Buch der DDR, mit dem Christian Ewald für gesamtdeutsche Furore sorgte: Auf der Frankfurter Buchmesse 1990 präsentierte er die "Ostberliner Treppengespräche" von Jan Silberschuh.  (picture alliance / dpa / Olm Wulf / Berliner Verlag)

Sein Markenzeichen ist ein Faden, den er mit einer alten Tretnähmaschine in seine Buchkreationen einnäht: Christian Ewald ist gelernter Schriftsetzer, Graphiker, Autor und Kleinstverleger. In der Köpenicker Katzengraben-Presse entstehen seine Werke - alle in Handarbeit. Mehr

 
 

"DAB+. Mehr Radio."

Deutschlandradio und ARD widmeten sich am 29. August mit einem Thementag dem Radio der Zukunft.

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Deutschlandradio-Programme ab Frühsommer 2017 mit neuen NamenStarke Marken: Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova

Deutschlandradio setzt auf starke Marken, die auf allen Verbreitungswegen das vermitteln, wofür der Sender steht: qualitativ bestes Radio zu bieten, glaubwürdig zu sein, Orientierung zu geben. Ab dem kommenden Frühsommer wird das Gütesiegel Deutschlandfunk die Verwandtschaft der Programme unterstreichen und die bisherige Markenlandschaft ablösen.

Nominierungen für den Deutschen RadiopreisErstmals alle drei Programme von Deutschlandradio im Finale

Zum ersten Mal sind in diesem Jahr alle drei Programme von Deutschlandradio unter den Finalisten des Deutschen Radiopreises.

Prix Phonurgia NovaHauptpreis und zwei lobende Erwähnungen für Deutschlandradio Kultur

Der französische Radiokunstpreis Prix Phonurgia Nova geht dieses Jahr an das Hörstück „TÖRST“ von Hanna Hartman. Die Produktion der Klangkunst-Redaktion von Deutschlandradio Kultur teilt sich den ersten Platz mit der Autorenproduktion „Circular thinking“ von Mark Vernon und Jenn Mattinson.