Der Vorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet. (dpa/Martin Gerten)

Sonderabgabe für Kohlekraftwerke Laschet: "Das ist nicht durchdacht"

Mit der von Sigmar Gabriel geplanten Sonderabgabe für alte Kohlekraftwerke missachte der Bundeswirtschaftsminister den Koalitionsvertrag, sagte Armin Laschet im Deutschlandfunk. Der CDU-Vorsitzende von Nordrhein-Westfalen prognostizierte, dass dann der Erlös von RWE dahinschmelze. 

Die US-amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt posiert am 15. November 2011 in Barcelona. (picture alliance / dpa / Alejandro Garcia)

Neuer Roman von Siri HustvedtIm Korsett Frau fast erstickt

Der neue Roman von Siri Hustvedt "Die gleißende Welt" spielt in der New Yorker Kunstwelt. Im Fokus eine begabte Künstlerin, die Ehefrau eines Kunsthändlers ist, lange ihr Licht unter den Scheffel stellt, sich versucht daraus zu befreien, scheitert und zerbricht.

Wladyslaw Bartoszwski spricht in ein Mikrofon vor dem Mahnmal des Warschauer Ghettos. (picture alliance / dpa / Jakub Kaminski)

PolenEx-Außenminister Bartoszewski gestorben

Polens ehemaliger Außenminister Wladyslaw Bartoszewski ist am Freitag im Alter von 93 Jahren gestorben. Der ehemalige Auschwitz-Häftling galt als einer der Wegbereiter der deutsch-polnischen Aussöhnung. Bis zuletzt gehörte Bartoszewski zum Beraterstab der Regierung in Warschau.

Der Historiker Michael Wolffsohn (imago/Müller-Stauffenberg)

Historiker Michael WolffsohnNationalstaaten als Totgeburt

Staaten zerfallen, nicht-staatliche Akteure besetzen die Lücken. Der Historiker Michael Wolffsohn sagt: Die Nationalstaaten sind schuld. Er plädiert in seinem neuen Buch "Zum Weltfrieden" für föderative Systeme, denn Geografie und Demografie seien meist nicht deckungsgleich.

Gedenkstätte an den Völkermord an den Armeniern in Jerewan, Hauptstadt von Armenien (picture alliance / dpa / Foto: Abaca 106804)

Völkermord-DebatteHistorische Chance verpasst

Bundespräsident Gauck sprach vom armenischen Völkermord, und auch in der Bundestagsdebatte fanden die Redner aller Fraktionen klare Worte. Das hat die Bundesregierung nicht getan und eine historische Chance verpasst, kommentiert Kemal Hür.

(picture alliance / dpa / Felipe Trueba)

Das neue Blur-Album Gelungene Rückkehr

Es ist das meisterwartete Album dieser Woche, manche sprechen schon vom Album des Jahres: "The magic whip" - das Comeback von Blur. Zwölf Jahre nach ihrem letzten Werk hat die Britpop-Band wieder zusammengefunden: sehr britisch und überzeugend.

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EU-Kommissar Hill  will rasche Fortschritte bei Kapitalmarktunion | mehr

Kulturnachrichten

Dercon holt fünfköpfiges Künstlerteam an Berliner Volksbühne  | mehr

Wissensnachrichten

Namensstreit  Hersteller darf seine Brennstoffzelle weiter "Kraftwerk" nennen - auch wenn die Band dagegen ist | mehr

 
 
 
 
 
 

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Campus & Karriere | 25.04.2015 14:05 UhrEin "Werkstattgespräch" mit betrieblichen Ausbildern

Ein Meister  (links) erklärt einem "Azubi" das Feilen an einem Metallteil.   (dpa / picture alliance / Patrick Seeger)

Deutsche Unternehmen bilden so wenig Nachwuchs aus wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Das hat kürzlich erst der Berufsbildungsbericht bestätigt. Inzwischen finden viele Betriebe keine geeigneten Bewerber mehr, oder die Ausbildung ist ihnen zu anstrengend geworden. Viele Kleinbetriebe ziehen sich resigniert aus der Ausbildung zurück. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Lesart | 25.04.2015 11:11 UhrBefreier und Gewalttäter

Die sogenannten "Trümmerfrauen" arbeiten im Mai 1945 in Berlin an der Beseitigung der Trümmer von im 2. Weltkrieg zerstörten Häusern. (picture-alliance / Ursula Röhnert)

Auf etwa 860.000 Vergewaltigungen kommt die Autorin Miriam Gebhardt in ihrem Buch "Als die Soldaten kamen". So hoch beziffert sie die Zahl der Übergriffe und Misshandlungen an deutschen Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs durch Besatzungssoldaten. Die Täter stammten nicht nur aus der Roten Armee. Mehr

 
 

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Saisonauftakt der Konzertreihe „Grundton D“ in der Synagoge Görlitz

Hartwig Ebersbach: "Grundton D" (VG Bild-Kunst, Bonn 2011)

Zum Auftakt der Jubiläumssaison gastiert die Benefiz-Konzertreihe „Grundton D" des Deutschlandfunks am 26. April, um 17.00 Uhr in der Synagoge Görlitz. Die Cellistin Simone Drescher und der Pianist Jascha Nemtsov spielten Werke u. a. von Max Bruch, Jakob Schönberg, Vsevolod Zaderatsky und Johannes Brahms.

Deutsch-israelische Beziehungen: Schwerpunktsendungen und öffentliche Diskussion in Berlin

Der Programmschwerpunkt zum 50. Jahrestag der Eröffnung von Botschaften in Tel Aviv und Bonn geht in die nächste Runde. Mit rund 25 Sendungen und zahlreichen Veranstaltungen würdigen die drei Programme von Deutschlandradio seit Januar das besondere Verhältnis von Deutschland und Israel.

Ostasien Modern: Deutschlandfunk präsentiert Forum neuer Musik

(Deutschlandradio /Thomas Kujawinski)

Das Forum neuer Musik 2015 widmet sich in diesem Jahr dem rasanten Wandel im Osten Asiens. Zehn Konzerte, Debatten und Lectures eröffnen vom 17. bis 19. April neue Sichtweisen auf die ostasiatische Moderne. Komponisten, Interpreten, Kulturvermittler und Soziologen hinterfragen dabei tradierte Denkmuster.