Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn (AFP/Matthew Mirabelli)

Brexit-Verhandlungen"Hand ausstrecken haben wir ja dauernd gemacht"

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat das britische Versprechen begrüßt, EU-Bürger nach dem Brexit nicht auszuweisen. "Alles andere wäre ja eine Kampfansage an die Europäische Union gewesen", sagte Asselborn im Dlf. Die knallharte europhobe Stimmung wie vor der britischen Parlamentswahl sei verflogen.

Männer beten auf einer Kundgebung gegen Islamophobie und Rassismus in Berlin. (imago / Christian Ditsch)

Muslimische DistanzierungsritualeGuter Moslem, böser Moslem

Ein Zeichen gegen den Terror wollten Muslime setzen, sich vom Extremismus distanzieren. Doch im Streit um das richtige Signal offenbaren die Verbände der muslimischen Community vor allem eins: ihre chronische Selbstbeschäftigung, meint Islamwissenschaftler Fabian Köhler.

SNAPCHATSnapMaps soll Instagram abhängen

Snapchat hat mit Instagram-Stories harte Konkurrenz. Jetzt hat Snap Inc. das Startup Zenly gekauft. Einen Kartendienst.

Durch ein Mikroskop ist der Anreicherungsprozess von Nanopartikeln in Krebszellen zu sehen. (Jan Woitas/dpa-Zentralbild)

Vermeintliches WundermittelMediziner lehnt Methadon in der Krebstherapie ab

Ein Wundermittel gegen Krebs? Derzeit wird in den Medien über den Einsatz von Methadon im Kampf gegen Krebs diskutiert. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Lukas Radbruch, hält davon allerdings wenig.

Sechs schwarz gekleidete frauen schreiten in zwei Dreierreihen vor dem Fridericianum. Auf dem kopf balancieren sie jeweils ein Buch. (Deutschlandradio / Änne Seidel)

documenta-echo: Irena HaidukUniformen für die Freiheit

Ein schlichtes Kleid, dazu ergonomische Schuhe: "Yugoform" nennt die serbische Künstlerin Irena Haiduk die Kleidung, die sie auf der documenta zum Kauf anbietet - eine bequeme Uniform für die arbeitende Frau und Teil ihrer documenta-Arbeit "Seductive Exacting Realism".

Der ehemalige Kommandant der Vernichtungslager Treblinka und Sobibor, Franz Stangl (r) wird am 23. Juni 1967 von einem Polizeibeamten zum Flughafen nach Rio de Janeiro (Brasilien) gebracht, um an die Bundesrepublik ausgeliefert zu werden. Franz Stangl, der nach dem Zweiten Weltkrieg über Italien und Syrien 1951 nach Brasilien emigrierte und dort unter seinem Namen in einem Zweigwerk des Volkswagenwerkes arbeitete, wurde von Simon Wiesenthal aufgespürt und 1967 an die Bundesrepublik ausgeliefert. (picture alliance / dpa / UPI)

Vor 50 JahrenKZ-Kommandant Franz Stangl wird an die BRD ausgeliefert

Franz Stangl war für den Tod von nahezu einer Million Juden verantwortlich. Nach Kriegsende flüchtete der KZ-Kommandant nach Syrien, kurz darauf nach Brasilien. Nach jahrelanger Suche wurde er gefasst und vor 50 Jahren an die Bundesrepublik Deutschland ausgeliefert.

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Programmtipps

Deutschlandfunk

Das Feature | 23.06.2017 20:10 UhrWie man einen Friedhof am Sterben hindert

Grabstein von Rio Reiser auf dem St. Matthäus-Friedhof in Berlin-Schöneberg (Deutschlandradio / Cara Wuchold)

Wenn keiner mehr begraben wird, ist ein Friedhof tot. Nicht unwahrscheinlich in einer Welt des Mir-doch-egal-wo. Zum Glück ist die Prominenz unsterblich. Auf dem Alten Sankt-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg fotografieren die Lebenden gern die Steine der Brüder Grimm und Rudolf Virchows, des Molkereizaren Bolle oder des Psychiaters Griesinger. Mehr

 

Deutschlandfunk Kultur

Wortwechsel | 23.06.2017 18:07 UhrDroht eine Eskalation zwischen den Supermächten?

Der amerikanische Student Otto Warmbier bei seiner Verurteilung zu 15 Jahren Zwangsarbeit in Nordkorea im Gerichtssaal in Pjöngjang am 16. März 2016. (©Kyodo/MAXPPP - 16/03/2016 ;  (Kyodo) ==Kyodo |)

Der Diebstahl eines Plakats wurde Otto Warmbier zum Verhängnis – der US-Student erlitt in nordkoreanischer Gefangenschaft schwere Hirnschädigungen und starb unmittelbar nach seiner Rückkehr in die USA. Das hat den Konflikt zwischen Washington und Nordkorea erheblich aufgeladen. Mehr

 
 

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17. Juni bis 8. Juli:documenta on air – Liveprogramm in und aus Berlin

documenta 14 (picture alliance/dpa/Foto: Uwe Zucchi)

Nach Athen und Kassel eröffnet die documenta 14 in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur einen weiteren Spielort: Der Kunstraum SAVVY Contemporary in Berlin wird zum Funkhaus für ein dreiwöchiges künstlerisches Radioprogramm.

Stefan Raue wird neuer Deutschlandradio-Intendant

Frank Schildt, Hörfunkratsvorsitzender, Dr. Willi Steul, Intendant Deutschlandradio,Stefan Raue, MDR Chefredakteur, Dr. Thomas Bellot, Intendant ZDF (Deutschlandradio/Bettina Fürst-Fastré)

Der Deutschlandradio-Hörfunkrat hat Stefan Raue (58) in öffentlicher Sitzung am 8. Juni in Köln mit 26 von 36 Stimmen als neuen Intendanten gewählt. Er tritt sein Amt am 1. September 2017 an.

Deutschlands kürzeste Hörspiele verfilmt

Die Preisträger im Kurzfilmwettbewerb "Ton sucht Bild" von Deutschlandfunk Kultur stehen fest. Das bundesweite Kulturprogramm hatte zusammen mit dem 33. Internationalen KurzFilmFestival Hamburg dazu aufgerufen, das ultrakurze Hörspielformat "Wurfsendung" zu bebildern.