Ein von regierungskritischen Aktivistengruppe Ghouta Media Center zur Verfügung gestelltes und durch Abgleich mit AP-Berichterstattung authentifiziertes Bild zeigt Syrer, die ein Opfer des Angriffs durch die syrische Luftwaffe tragen (21.2.2018).  (Ghouta Media Center/AP/dpa)

Forderung nach Waffenruhe in Syrien"UNO-Resolution mit Hintertür"

Die Rolle der UN in Syrien ist zweifelhaft, findet die Journalistin Kristin Helberg. Dass Assad-Regime verhindere, dass Hilfslieferungen die wirklich Bedürftigen erreichten, sagte Helberg im Dlf. Die UNO müsse die Humanitäre Hilfe wieder selbst bestimmen - und gegenüber Assad an Bedingungen knüpfen.

Ausstellung zur Alltagskunst"Made in North Korea"

Nicholas Bonner ist fasziniert von Nordkorea, vor allen von den grellbunt, per Hand designten Bonbon- oder Zigarettenschachteln. Von seinen Reisen bringt er Alltagsgegenstände "Made in Northkorea" mit, die jetzt in London im "House of Illustration" gezeigt werden.

Migrationsforscher Prof. Dr. Thomas Bauer (SVR/Dera)

Migrationsforscher Thomas Bauer "200.000 Neuankömmlinge im Jahr sind zu bewältigen"

Die Integration von Migranten sei durchaus in den Dimensionen des Koalitionsvertrages zu schaffen, sagt der Migrationsforscher Thomas Bauer. Doch es bedürfe dazu durchgreifende Änderungen in der Flüchtlingspolitik. Für die Integration sei zum Beispiel die Familienzusammenführung sehr wichtig.

Gustaf Gründgens als Mephisto während einer Aufführung der Hamburger Gründgens-Inszenierung des Faust im Rahmen der Berliner Festwochen im September 1959. (dpa)

Helmut Lethen über sein Buch "Die Staatsräte"Fiktive Gespräche mit Gründgens

Durch die Nazi-Zeit lavierten Carl Schmitt, Gustaf Gründgens, Ferdinand Sauerbruch und Wilhelm Furtwängler mit Anpassung. In seiner literarischen Doku-Fiktion "Die Staatsräte" verwickelt Helmut Lethen diese nun in fiktive Gespräche, schwankend zwischen "Faszination" und "Entsetzen", wie er sagt.

Rauch steigt von Gebäuden im Dorf Mesraba auf, das im Rabellengebiet Ost-Ghuta außerhalb von Damaskus liegt. (AFP - Hamza Al-Ajweh)

Angriffe auf Ost-Ghuta in Syrien"Man ist den Bomben ausgeliefert"

"Man kommt aus diesem Gefängnis nicht raus." Mit diesen dramatischen Worten beschreibt der Syrien-Experte Elias Perabo die Lage der Menschen in Ost-Ghuta in Syrien. Seit fünf Tagen wird die Region von syrischen und russischen Kampfjets bombardiert. Für die Menschen gebe es keinerlei Schutz, sagte er im Dlf.

Reisen und HelfenEs werde Licht!

Anne Duchstein und Sebastian Haffner sind schon seit mehr als zwei Jahren auf Weltreise. Aber nicht allein zum Spaß. Sie haben Licht für Entwicklungsländer im Gepäck: Unterwegs installieren sie in abgeschiedenen Dörfern und bei bedürftigen Menschen Solaranlagen.

Ost-Ghouta: Ein Mann läuft in der Stadt Douma eine mit Trümmern übersäte Straße entlang, im Hintergrund sind Rauchwollken zu sehen. (AFP / Hamza Al-Ajweh)

Aktivist Firas Abdullah in Ost-Ghouta"Ich höre Kinder weinen durch die Fenster ihrer Zimmer"

Die Assad-Armee und russische Jets setzen offenbar gezielt auf Doppel-Schläge: Nach einem Angriff folge wenige Minuten später ein neuer - um möglichst viele Unschuldige zu treffen, berichtet der regimekritische Aktivist Firas Abdullah aus Ost-Ghouta. Seine Forderung: Die deutsche Politik müsse endlich handeln und etwas gegen Assad tun.

Pfarrer Wilfried Manneke (l.) demonstriert 2011 in Eschede bei Celle gegen ein Treffen von Neonazis. (dpa / picture-alliance)

Pfarrer gegen Neo-Nazis Laut sein gegen rechts

Drohbriefe, ein Molotow-Cocktail, tote Tiere vor der Kirchentür - weil Pfarrer Wilfried Manneke sich gegen Rechtsradikalismus engagiert, wird er oft bedroht. Die meisten in seiner Gemeinde schweigen. Manche sagen: "Die Rechtsextremen tun doch keinem was."

Brot verteilen ehrenamtliche Helferinnen in Wiesbaden (Hessen) am 13.12.2012 in der Tafel der Stephanusgemeinde an Bedürftige. Zur Klientel der ausschliesslich spendenfinanzierten Tafel gehören unter anderem Rentner, Arbeitslose, Alleinerziehende und Geringverdiener. Foto: Boris Roessler dpa (Zu dpa-lhe Blickpunkt "Wenn es nicht reicht: Tafeln in Hessen haben grossen Zulauf" vom 16.12.2012) | Verwendung weltweit (dpa)

Der TagTafeln nur für Deutsche?

Die Essener Tafel hat entschieden, vorerst keine Ausländer mehr aufzunehmen. Das sorgt für Kritik. Die Kollegen in Bochum haben die gleichen Probleme, gehen aber einen anderen Weg. Und: Kann man die amerikanische Waffenlobby verteidigen? Man kann!

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Kulturfragen | 25.02.2018 17:05 Uhr"Ich kann ungerechte Verhältnisse nicht ertragen"

ARCHIV - 19.05.2015, Berlin: Klaus Staeck, damaliger Präsident der Akademie der Künste, steht am 19.05.2015 vor der Kulisse des Brandenburger Tores. Klaus Staeck hat mit seinen Plakaten regelmäßig für Aufsehen gesorgt. Auch mit 80 will er nicht Ruhe geben.  (dpa / picture alliance / Sonja Marzoner/)

Der Grafiker und Verleger Klaus Staeck wird 80. Er findet sich nicht ab und mischt sich seit fünf Jahrzehnten wortstark ein. Die Flucht aus der DDR hat den öffentlichen Intellektuellen geprägt. "Wer die Unfreiheit erlebt hat, schätzt die Freiheit, die Demokratie, ganz anders", sagte er im DLF. Mehr

 

Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel | 25.02.2018 18:30 UhrLangholzfeld

Verkehrsschild nach Langholzfeld in Österreich. (Deutschlandradio / Andreas Jungwirth)

Der Heimatort hat sich verändert. Türken und Mazedonier sind die neuen Nachbarn. Ein Besuch bei den Eltern. Mehr

 
 

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Ultraschall Berlin 2018 – Festival für neue Musik

Das Radialsystem von der Spree aus gesehen (Radialsystem / Sebastian Bolesch)

Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und Deutschlandfunk Kultur veranstalten vom 17. bis zum 21. Januar 2018 "Ultraschall Berlin".

Deutsch-tschechischer Journalistenpreis für Peter Lange

Die Brüder Thomas (r.) und Heinrich Mann in München, 1930. (Imago Stock & People)

Der Deutsch-tschechische Journalistenpreis geht in der Kategorie Radio in diesem Jahr an Peter Lange, Korrespondent für ARD und Deutschlandradio in Prag.

Eröffnung der Konferenz "Formate des Politischen“

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Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue warnt vor Selbstanmaßung des Journalismus