Ein alter Mann gestikuliert und spricht vor der Flagge Israels. (imago / Zuma Press)

Zum Tode von Shimon PeresDiener des Jüdischen Volkes

Shimon Peres stand jahrzehntelang im Zentrum der Macht: Weggefährte von Israels Staatsgründer Ben-Gurion, Regierungschef, Verteidigungs- und Außenminister. Als Elfjähriger musste er sein Heimatdorf in Ostpolen verlassen. Die letzten Worte seines geliebten Großvaters zitierte der 87-Jährige im Deutschen Bundestag: "Mein Junge, bleib immer ein Jude".

Demonstranten in Berlin halten am 10. Juli 2016 ein Transparent mit dem Twitter-Hashtag "#Black Lives Matter". (dpa / picture alliance / Wolfram Kastl)

Aktivismus im NetzVom Hashtag zur Bürgerbewegung

Ist Hashtag-Aktivismus nur ein narzisstisches Unterfangen? Mainstream-Medien charakterisieren Social Media gern als wirren Bienenstock − ein ewiges Summen, sinnlos, ziellos, irgendwann nervig. Doch #BlackLivesMatter ist ein weltweit beachtetes Gegenbeispiel.

John Cryan, ab dem 1. Juli Co-Vorsitzender der Deutschen Bank, auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2011. (AFP / Sebastian Derungs)

Deutsche Bank Vorstandschef Cryan: Staatshilfen sind kein Thema

Die Deutsche Bank steht mächtig unter Druck. Nun gibt es erste Spekulationen über Staatshilfen. Vorstandschef John Cryan hat aber klargestellt, dass es keine Gespräche mit der Bundesregierung über einen Rettungsplan gebe.

Drei Männer in weißen Händen schütteln sich die Hände, umgeben von vielen anderen Männern und Frauen, die Fahnen schwingen und auch in Weiß gekleidet sind.  (imago / Xinhua)

Kriegsmüdes KolumbienFrieden nach fünf Jahrzehnten Bürgerkrieg

Es war weltweit der längste Bürgerkrieg mit mehr als 220.000 Todesopfern. Nach 50 Jahren Krieg scheint in Kolumbien eine Zeit des Friedens anzubrechen. Viele hoffen jetzt auf einen Prozess der Auseinandersetzung, Reflexion und Versöhnung.

Ein Mann hält verschiedene vegetarische Fleischersatzprodukte nach oben. (picture alliance/ dpa/ Daniel Karmann)

VegetarierFleischersatz weniger gesund als gedacht

Fleischersatzprodukte- mittlerweile gibt es sie in vielen Formen. Allerdings sind die Fleischalternativen weniger gesund als gedacht. Die Stiftung Warentest hat in ihrer jüngsten Untersuchung sogar festgestellt, dass sich gesundheitsschädliche Mineralöle in den Produkten befinden.

Viele mobile Pflegedienste sind am Markt tätig und bieten ihre Leistungen an. (dpa / picture alliance / Volkmar Heinz)

Pflegekräfte aus OsteuropaWa(h)re Engel

In Osteuropa gibt es nicht genügend Jobs, und in Deutschland fehlen Pflegekräfte. Deshalb kommen viele Frauen aus osteuropäischen Ländern nach Deutschland, um alte Leute zu versorgen. Entstanden ist dadurch ein System der Ausbeutung.

Der amerikanische Rocksänger Bruce Springsteen, aufgenommen bei einem Konzert am 25. Juni 1988 im London Wembley-Stadion. (dpa / picture alliance)

Bruce Springsteens AutobiografieWas den Boss so umtreibt

Was hat diesen Musiker 50 Jahre lang angetrieben? Das fragte sich wohl auch Bruce Springsteen selbst und gibt die Antwort in seiner Autobiografie. Er hat das Buch auch für seine Kinder geschrieben.

Blick auf den südlichen Teil von Manhattan in New York - Aufnahme vom 05.12.1975. (picture alliance / dpa)

Debütroman von Jonathan Galassi Einblicke in die New Yorker Verlegerszene

Jonathan Galassi ist Verleger in New York. "Die Muse" ist der erste Roman des 65-Jährigen. Darin beschreibt er die New Yorker Verlegerszene in den Sechzigerjahren, in der um jeden Autoren gekämpft wird, junge Lektoren schamlos ausgebeutet werden und Starautoren Vorschüsse in Millionenhöhe bekommen.

Ein Mann arbeitet an der Tastatur eines Laptops.  (dpa / picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand)

Pädophile im NetzWarum "Cyber-Grooming" so erfolgreich ist

"Cyber-Grooming" nennt man es, wenn Pädophile im Netz nach Opfern suchen - und sie sind verdammt erfolgreich damit. Im Interview enthüllt der Kriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger die dunklen Seiten des Netzes.

Nachrichten

 

Presseschau

 

Nachrichten

Washington  US-Kongress kassiert Veto Obamas | mehr

Kulturnachrichten

Wim-Wenders-Stipendium vergeben  | mehr

Wissensnachrichten

Blackberry  Schluss mit eigenen Smartphones | mehr

 
 
 
 
 
 

LIVE-STREAM HÖREN

mehr

Programmtipps

Deutschlandfunk

Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | 29.09.2016 20:10 UhrDas Rätsel der Königsstädte

Eine Tempelanlage (Tempel der sieben Puppen) steht in Dzibilchaltun - eine der größten und bedeutendsten Mayazentren in Yucatan. (picture alliance / dpa / Reinhard Kaufold)

Anders als Azteken und Inka sind die Maya erst relativ spät in das Bewusstsein der ersten Europäer gedrungen, die im 16.Jahrhundert als Eroberer durch den amerikanischen Kontinent zogen. Das könnte daran liegen, dass die Maya ihre Städte und Tempelpyramiden in dem von Europäern wegen seines Klimas, seiner Schlangen und Raubkatzen gefürchteten immergrünen Regenwald erbauten. Mehr

 

Deutschlandradio Kultur

Im Gespräch | 29.09.2016 09:07 Uhr"Ach, diese Lücke..."

Joachim Meyerhoff (Deutschlandradio Kultur / Oranus Mahmoodi)

Als Nilpferd Fontane zitieren, daran scheiterte er am Anfang seiner Schauspielerkarriere grandios. Doch längst ist Joachim Meyerhoff einer der besten seines Faches, spielt große Rollen auf großen Bühnen wie dem Burgtheater Wien oder dem Schauspielhaus Hamburg. Mehr

 
 

"DAB+. Mehr Radio."

Deutschlandradio und ARD widmeten sich am 29. August mit einem Thementag dem Radio der Zukunft.

Über uns

Deutschlandradio-Programme ab Frühsommer 2017 mit neuen NamenStarke Marken: Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova

Deutschlandradio setzt auf starke Marken, die auf allen Verbreitungswegen das vermitteln, wofür der Sender steht: qualitativ bestes Radio zu bieten, glaubwürdig zu sein, Orientierung zu geben. Ab dem kommenden Frühsommer wird das Gütesiegel Deutschlandfunk die Verwandtschaft der Programme unterstreichen und die bisherige Markenlandschaft ablösen.

Nominierungen für den Deutschen RadiopreisErstmals alle drei Programme von Deutschlandradio im Finale

Zum ersten Mal sind in diesem Jahr alle drei Programme von Deutschlandradio unter den Finalisten des Deutschen Radiopreises.

Prix Phonurgia NovaHauptpreis und zwei lobende Erwähnungen für Deutschlandradio Kultur

Der französische Radiokunstpreis Prix Phonurgia Nova geht dieses Jahr an das Hörstück „TÖRST“ von Hanna Hartman. Die Produktion der Klangkunst-Redaktion von Deutschlandradio Kultur teilt sich den ersten Platz mit der Autorenproduktion „Circular thinking“ von Mark Vernon und Jenn Mattinson.